Kostenlos Geld abheben auf St. Martin lohnt sich auf der zweigeteilten Karibikinsel doppelt. Warum wird klar, wenn man die Aufteilung kennt. St. Martin im Norden der Kleinen Antillen wurde am 11. November 1493 von Kolumbus entdeckt und nach dem heiligen Namenspatron benannt. Die Insel ist unter Frankreich und dem Königreich der Niederlande aufgeteilt.

Der nördliche Teil mit Namen Saint Martin gehört zu Frankreich (EU), während der südliche Teil namens Sint Maarten dem Königreich der Niederlande zugerechnet wird. Das Königreich der Niederlande umfasst vier autonome Länder mit eigener Regierung und Währung, zu dem auch der karibische Inselteil Sint Maarten (Niederländische Antillen) gehört.

Für die Reisekasse und die Planung macht es daher einen Unterschied, welcher Inselteil besucht wird, insbesondere im Hinblick auf Geld umtauschen, Bargeldabhebungen und den Einsatz von ec Karte oder Kreditkarte. Im Folgenden sind alle wichtigen Infos zum Thema Reisekasse und Zahlungsmittel erläutert, wobei zum einfachen Verständnis, der Inselteil Sint Maarten, der nicht der EU angehört, als niederländischer Teil bezeichnet wird.

Euro bzw. Antillen Gulden abheben in Marigot, Grand Case, Philipsburg, Simpson Bay

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Tipp: Für längere Auslandsaufenthalte empfiehlt es sich, zwei Konten mit Kreditkarte für kostenlose Auslandsabhebungen, z.B. DKB (Visa) und norisbank (Mastercard), abzuschliessen. So ist man bei Verlust, Diebstahl oder Sperrung einer Karte optimal abgesichert und hat den Vorteil mit Visa und Mastercard die optimale Abdeckung an Geldautomaten nutzen zu können.

Deutsches Konto bei Wohnsitz auf St. Martin

Auch wenn Sie Ihren Wohnsitz auf St. Martin haben ist ein deutsches Girokonto kein Problem. Die DKB bietet ihr Konto zu den gleichen Bedingungen auch jenen an, die auf St. Martin leben. Damit können Sie, bei kostenloser Kontoführung, auch im Ausland kostenlos Bargeld von ihrem deutschen Konto abheben. Selbstverständlich zahlen Sie auch bei Heimatbesuchen in Deutschland am Bankautomaten keinen Cent.
Weitere Informationen

St. Martin stellt hinsichtlich der Währung eine Besonderheit dar, da die Insel teilweise zu Frankreich und zu den Niederlanden gehört. Auf der französischen Seite gilt der Euro als Währung, im niederländischen Teil ist der Antillen-Gulden das offizielle Zahlungsmittel, auch der US-Dollar und der Euro werden akzeptiert.

Auf der gesamten Insel finden sich Geldautomaten in ausreichender Zahl, um mit der ec Karte oder Kreditkarte die jeweilige Währung Euro/Antillen-Gulden zu beziehen. Im französischen Teil erhält man an den Automaten ausschließlich Euro, während im niederländischen Teil neben dem Antillen-Gulden auch US-Dollar oder Euro an verschiedenen Geldautomaten verfügbar sind. Die ec Karte sollte das Cirrus- oder Maestro-Zeichen tragen und kann an entsprechend gekennzeichneten Geldautomaten eingesetzt werden. Visa, Mastercard, American Express und Diners Club Kreditkarten können ebenso genutzt werden, hier liegt die Akzeptanz sogar noch höher.

An den Geldautomaten der gesamten Insel werden für das Bargeld abheben Gebühren berechnet, die sich jedoch nach der konkreten Landeszugehörigkeit in Art und Höhe unterscheiden. Da Frankreich zur Eurozone gehört, fallen das Auslandseinsatzentgelt und Fremdwährungsgebühren im französischen Inselteil nicht an, wohl aber Bargeldgebühren für Verfügungen an fremden Geldautomaten. Im niederländischen Inselteil sind sowohl Fremdwährungsgebühren wie auch Auslandeinsatzentgelt zusätzlich einzurechnen. Alle Kosten fallen pro Abhebevorgang an. Das summiert sich schnell und die Kosten steigen. Diese Gebühren können in der Höhe variieren, weshalb Reisende sich vorab Informationen über die kartenausgebende deutsche Bank bzw. die Sparkassen einholen sollten.

Kostenlos Geld abheben auf St. Martin, sowohl im französischen als auch im niederländischen Teil, ist mit einer Kreditkarte aus der Vergleichstabelle möglich. So müssen Sie sich keine Gedanken machen, gleich wo Sie sich gerade aufhalten. Auch weltweit fallen damit keine Kosten an Geldautomaten mehr an.

St. Martin hat auf jeder Seite seine besonderen karibischen Reize, ob im Teil von Saint Martin oder von Sint Maarten. Die 94 qkm große Insel lässt sich sogar zu Fuß erkunden und jeder, der hier war, kann sagen, er hat die Karibik, Frankreich und die Niederlande gleichermaßen besucht, denn die Teilungsgrenze bildet praktisch nur das Grenzdenkmal. Überall warten weiße Sandstrände am karibikblauen Meer auf die Gäste:

Französischer Inselteil im Norden

Der französische Inselteil umfasst ca. 53 qkm. Die Hafenstadt Marigot ist der Hauptort und gleichzeitig auch das bevorzugte Touristenmagnet. Kolonialbauten, Yacht- und Bootshäfen, Uferpromenade, zollfreie Shoppingmeilen lassen das gehobene französische Flair, gepaart mit karibischer Kulisse spüren. Strandhighlights der französischen Seite finden sich mit dem Cupecoy Bay Beach, der Baie Longue oder der Baie Rouge. Der Ort Grand Case gilt als beliebtes Strandresort mit kilometerlangen Pulversand am glasklaren Meer und reizvollen Unterkünften. Jede Menge tropisches Grün rahmt Strand und Meer im idyllischen Ort Colombier ein.

Niederländischer Inselteil im Süden

Philipsburg ist der Name der Hauptstadt im niederländischen Inselteil. Der große Hafen ist knapp zwei Kilometer entfernt und wird vorrangig mit Wassertaxis angefahren. Hier legen die imposanten Kreuzfahrtschiffe an, damit die Gäste einen Inselausflug genießen können. Die Straßenseiten Front- und Backstreet in Philipsburg bilden das zollfreie Einkaufszentrum ab. Obwohl die niederländische Seite flächenmäßig den kleineren Raum einnimmt, zeigt sie sich mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten: Court House, St. Maarten Museum, historisches Gerichtsgebäude, Fort Amsterdam, Fort Williams, Grenzdenkmal, Zoological Botanic Garden. Badestrände warten an Great Bay, Mullet Bay und Little Bay. Eigene Städte und gleichzeitig Stranddestinationen finden sich mit Simpson Bay am Princess Juliane Airport und Cole Bay, einer relativ neuen Urlaubsstadt mit zahlreichen Restaurants und Kasinobetrieb.

Geld wechseln auf St. Martin oder in Deutschland?

ƒ Da die Insel St. Martin in einen französischen und einen niederländischen Teil aufgesplittet ist, richtet sich die Entscheidung für einen Geldwechsel nach dem genauen Urlaubsziel. Im französischen Teil gilt der Euro als offizielles Zahlungsmittel und Währung, weshalb sich ein Geldwechsel komplett erübrigt.

Der Antillen-Gulden ist das offizielle Zahlungsmittel im niederländischen Teil von St. Martin, der Geldwechsel wird allerdings vor Ort auf der Insel empfohlen, um einen günstigen Kurs zu erhalten.

Fremd- und Landeswährung kann unbeschränkt eingeführt werden, Beträge ab einem Gegenwert von 10.000 Euro sind im Voraus anzumelden. Als Tauschwährung im niederländischen Teil kommen sowohl Euro als auch US-Dollar in Frage. Da der US-Dollar auch als Zahlungsmittel auf der gesamten Insel angenommen wird, ist die Mitnahme von Dollar eine Überlegung wert. Dazu ist dann der Wechsel von Euro in US-Dollar bei einer deutschen Bank erforderlich. Wer es einfach halten möchte, nimmt Euro mit.

Ein Rücktausch von Antillen-Gulden ist außerhalb von St. Martin nicht möglich, weshalb Restbestände noch vor der Abreise in Euro eingetauscht werden sollten (Wechselquittungen bereithalten).

Reiseschecks als Geldreserve sind ebenfalls eine Option für den Inselurlaub. Diese sollten auf Euro oder US-Dollar ausgestellt sein und werden gegen Gebühr von Banken eingelöst.

Im niederländischen Teil von St. Martin sind Banken und Wechselstuben die Anlaufstellen zum Geld umtauschen. Weitaus bequemer und ohne jeglichen Wechselaufwand können Antillen-Gulden sowie US-Dollar und Euro an den Geldautomaten auf niederländischer Seite mit ec- oder Kreditkarte bezogen werden. Kostenlos Geld abheben auf St. Martin, gleich in welchem Teil, ermöglicht eine Kreditkarte aus der Vergleichstabelle.

Banken auf St. Martin

Zahlreiche Banken stehen auf St. Martin in beiden Teilen zur Verfügung, darunter: Scotia Bank, Winward Islands Bank, RBC Royal Bank, Bank des Antilles Francais, Postspaarbank, Banque Populaire. Montag bis Freitag sind die Banken in der Zeit von 8.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Währung auf St. Martin

/ ƒ Die Karibik-Insel St. Martin weist hinsichtlich der Währung Besonderheiten auf. Da die Insel in einen französischen und einen niederländischen Teil gegliedert ist, finden sich gleich zwei offizielle Währungen: Der Euro für den französischen Inselteil und der Antillen-Gulden für den niederländischen Teil der Insel. Im niederländischen Inselteil kann auch mit dem Euro gezahlt werden, was allerdings Kursverluste mit sich bringt.

Der Antillen-Gulden (ISO-Code ANG) wird in 100 Cents unterteilt. Die Ausgabe erfolgt in Form von Banknoten mit den Werten 10, 25, 50, 100 ANG sowie in Münzen zu ½, 1, 2, 5 ANG und 1, 5, 10, 25, 50 Cents. Hinsichtlich des Wechselkurses ist der Antillen-Gulden an den US-Dollar gebunden. 1 US-Dollar ergibt ca. 1,7 Antillen-Gulden, 1 Euro entspricht ca. 2 Antillen-Gulden. Der US-Dollar ist darüber hinaus auf der gesamten Insel als Zahlungsmittel akzeptiert.

Bezahlen mit ec-Karte und Kreditkarte auf St. Martin

Ob die ec Karte als bargeldloses Zahlungsmittel auf der Insel zum Einsatz kommen kann, richtet sich nach den Akzeptanzstellen. Reisende sollten ihre kartenausgebende deutsche Bank bzw. die zuständigen Sparkassen oder den Reiseveranstalter für weitere Informationen kontaktieren, da an dieser Stelle keine verbindlichen Angaben gemacht werden können.

Gängige Kreditkarten, z.B. Mastercard, Visa, American Express, Diners Club, werden als Zahlungsmittel vielerorts in Hotels, Restaurants, Geschäften und von Autovermietungen akzeptiert. Ein Aushang im Fenster gibt in der Regel Aufschluss, ansonsten einfach vor Ort nachfragen.

Was die Kosten und Gebühren der Zahlung mit Kreditkarte betrifft, so machen sich die Teilung der Insel und die unterschiedlichen Währungen beim Auslandseinsatzentgelt für die Karte bemerkbar. Im französischen Teil mit der Euro-Währung fällt das Auslandeinsatzentgelt weg, während es im niederländischen Teil beim Antillen-Gulden zum Tragen kommt. Zwischen 1 und 4 Prozent vom Umsatz kann die kartenausgebende Bank berechnen, was dann Zusatzkosten verursacht.

Es sein denn, Sie verfügen über eine Kreditkarte zum kostenlos Geld abheben auf St. Martin, mit der Sie einfach Bargeld abheben am Geldautomaten und auf die bargeldlose Zahlung verzichten.

Geldautomaten zum flexiblen Bargeldbezug auf St. Martin

Kostenlos Bargeld abheben auf St. Martin ist mit einer Kreditkarte aus der Vergleichsliste an den Geldautomaten in Marigot, Grand Case, Colombier, Philipsburg, Simspon Bay, Cole Bay möglich.

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